Willkommen!

Hinweis für Webseiten-Bearbeiter! Bitte gehen Sie nach der ersten Anmeldung im Webbaukasten zunächst auf XXX und machen Sie sich mit den Funktionen Ihrer neuen LBV-Webbaukasten-Seite vertraut.

Herzlich willkommen bei der LBV- Kreisgruppe Kelheim

Schön, dass sie auf unserer Internetseite vorbei schauen.

Als Biotop- und Artenschutzverband liegen dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. nicht nur die Vögel am Herzen. Die Kreisgruppe Kelheim betreut 25 Hektar wertvolle Biotopflächen und 6 Artenschutzprojekte.

Hier auf unserer Internetseite finden Sie viele spannende Informationen dazu. Klicken Sie einfach unsere Projekte an. Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich jederzeit gerne melden.

 

Herzlichst Ihr

Peter-Michael Schmalz

1. Vorsitzender Peter-Michael Schmalz
1. Vorsitzender Peter-Michael Schmalz

LBV wird Träger des Volksbegehren gegen das Artensterben

Foto: Michael Schiebelsberger
Foto: Michael Schiebelsberger

Wir haben beschlossen, das Volksbegehren „Rettet die Bienen und Schmetterlinge – Stoppt das Artensterben“ intensiv zu unterstützen, nachdem das bayerische Innenministerium dieses am 15. November zugelassen hat. Wir sehen dieses Volksbegehren als einmalige Chance, eine Trendwende beim Artensterben in Bayern herbeizuführen.


Die Feldlerche - Vogel des Jahres 2019

Foto: Marcus Bosch
Foto: Marcus Bosch

Zusammen mit unserem bundesweiten Partner NABU haben wir die Feldlerche (Alauda arvensis) bereits zum zweiten Mal zum "Vogel des Jahres" gewählt. Sie steht stellvertretend für andere Feldvögel wie den Kiebitz oder das Rebhuhn, die ebenfalls extrem unter der intensiven Landwirtschaft leiden. Um diesem Artensterben in Europa entgegen zu wirken, starteten wir die Kampagne: "Meine 114 Euro" bei der alle Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche für eine Agrarreform an EU-Parlamentarier aus ihrem Wahlkreis übermitteln können. Die Postkarte liegt dem kostenlosen Faltblatt zur Feldlerche bei.

 

 

 

weiterlesen...

Initiative zur Rettung der einzigen

größeren flussmittigen Kiesbank

in der deutschen Donau

LBV Kreisvorsitzender und ÖDP-Kreisrat Peter-Michael Schmalz fordert die Durchführung einer naturschutzfachlichen Verträglichkeitsprüfung (FFH-Prüfung) eines geplanten Deichbaus, der dieses Naturjuwel in seinem Fortbestand bedroht. 

Dazu das Schreiben an den Regierungspräsidenten Rainer Haselbeck.  

 

 

Schreiben an den Regierungspräsidenten Haselbeck
Kelheim Regierungspräsident Haselbeck.pd
Adobe Acrobat Dokument 448.7 KB

Fledermausexkursion mit hoher Besucherzahl

Mit dieser großen Resonanz auf ihren Beitrag zum Langquaider Ferienprogramm hatten der LBV-Kreisvorsitzende und Umweltreferent des Marktes Langquaid, Kreisrat Peter-Michael Schmalz und der Biologe Dr. Christian Stierstorfer von der Bezirksgeschäftsstelle des Landesbunds für Vogelschutz in Straubing nicht gerechnet.

Ca. 70 Kinder und Erwachsene, und damit mehr als doppelt soviel wie 2015,  hatten sich im Jahr 2 des Angebots einer Fledermausexkursion rund um Langquaid eingefunden.

Zu Beginn der Veranstaltung erläuterten Peter-Michael Schmalz und der Biologe Dr. Christian Stierstorfer von der LBV-Bezirksgeschäftsstelle in Straubing anhand von Präparaten das Aussehen, die Fortbewegungsart sowie das Jagd- und Fortpflanzungsverhalten der Fledermäuse. Dabei wollten nicht nur die Kinder, sondern auch viele der Erwachsenen das Präparat eine Fledermaus mit ihrer feinen Behaarung und ihren großen Ohren berühren und darüber streicheln. Bei manch kleinem Besucher war allerdings der Respekt vor der präparierten Fledermaus so groß, dass es sich hinter Mama oder Papa respektvoll versteckte. 

Besonderes Interesse fanden auch die Ausführungen zur Ortung der nachaktiven Fledermäuse. Ähnlich einem U-Boot arbeiten sie nach dem Echolotverfahren. Sie senden im Ultraschall Laute aus und berechnen anhand der zurückkommenden Echos die Beschaffenheit ihrer Umgebung (= Hörbild). Auch zur Suche Ihrer Beutetiere wird dieses Verfahren angewandt. Um diese normalerweise durch das menschliche Gehör nicht wahrnehmbaren Laute dennoch hören zu können, hatte Dr. Stierstorfer drei sogenannte Bat-Detectoren dabei. Das sind Geräte die den Frequenzbereich der Fledermauslaute von 25 - 100 Kilohertz in den menschlichen Hörbereich von ca. 10 Kilohertz umwandeln. 

Dr. Stierstorfer zeigte die Gründe für den extremen Niedergang der Fledermauspopulationen in Deutschland auf. Hauptursache sei die intensive Landwirtschaft mit ihrem hohen Pestizideinsatz. Hierdurch breche die Hauptnahrungsquelle der Fledermäuse, nämlich Insekten, zu großen Teilen weg. Hinzu komme im Sommer der Verlust an Ruheplätzen in alten Bäumen oder auch das Unbrauchbarwerden von Ersatzquartieren in Kirchen oder Häusern im Rahmen von Renovierungsarbeiten. 

Peter-Michael Schmalz berichtete über die konkrete Situation im Landkreis Kelheim. 1986 und 1987 hatte er gemeinsam mit seinem Bruder und einem weiteren Biologen alle 185 Kirchen im Landkreis Kelheim und alle bekannten größeren Höhlen auf Fledermausvorkommen untersucht. Dabei sei im Vergleich zu den 1960-iger Jahren ein Rückgang von bis zu 90% an Fledermäusen festzustellen gewesen. Aktuell gebe es im Landkreis Kelheim noch vier größere Sommerquartiere mit jeweils einigen hundert Fledermäusen: In der Dorf- (nicht Kloster-)kirche in Weltenburg sowie in den Kirchen in Peterfecking, Jachenhausen und und Schambach bei Riedenburg. 

Anschließend gab es noch ein paar praktische Tipps der beiden Fachleute im Umgang mit Fledermäusen. Sollte jemand einmal eine Fledermaus finden, die Hilfe benötigt, dann die Fledermaus immer mit Handschuhen anfassen um nicht gebissen zu werden. Die eventuell verletzte Fledermaus dann vorsichtig in eine Schuhschachtel legen und abdecken (Luftlöcher nicht vergessen). Anschließend dann zu einem Tierarzt oder z. B. zur Pflegestation des LBV in Regenstauf bringen. 

Nach soviel Theorie machten sich die Gäste vom Marktweiher auf zum Spreider-Weiher und den ihn umgebenden Laubwald. Im Gewusel der mit ihren Taschenlampen unentwegt hin- und herfunkelnden Kinder gaben die beiden Fledermaus-Experten noch einige weitere naturschutzfachliche Erläuterungen.

Auf Höhe des Waldstadions  gab es dann den ersten überraschenden Höhepunkt. Wie ein Geschwader, im Abstand von jeweils 100 Metern, flogen aus der Laaberaue über die Köpfe von Eltern und Kindern hinweg insgesamt 7 Jungstörche, die sich, so Peter-Michael Schmalz erklärend,  für die Vorbereitung ihres Flugs in den  Süden Europas oder gar Norden Afrikas gesammelt hatten, zum Wald-Stadion und besetzten die Flutlichtmasten um sie als nächtlichen sicheren Schlafplatz zu nutzen. 

Angekommen im Bereich des Spreider-Weihers war die Abenddämmerung dann schon recht weit fortgeschritten. Sowohl die Erwachsenen und die Kinder konnten dort mit sichtlicher und hörbarer ("Ah", "Oh", "Mama schau") Begeisterung etliche Fledermäuse im Gegenlicht zum Himmel sehen und auch über die Lautsprecher der drei Bat-Detectoren hören. Nach soviel Action ging es dann zurück zum Marktweiher, wo die Veranstaltung gegen 22.15 Uhr zu Ende war. 

Aktuelle News aus dem Naturschutz

lbv-news.jimdo.com Blog Feed

#ProtectWater (Di, 13 Nov 2018)
  Mit ihren ambitionierten Umweltzielen und dem wegweisenden Ansatz des grenzüberschreitenden Flussgebietsmanagements gilt die Wasserrahmrichtlinie weltweit als Modell einer modernen und   In einem sogenannten „Fitness Check“ überprüft die EU derzeit, ob diese Vorgaben noch zweckdienlich sind. An der öffentlichen Befragung können sich alle europäischen Bürgerinnen und Bürger beteiligen.   Stimmen Sie ab und retten Sie unsere Gewässer!  Mehr Informationen auf lbv.de
>> mehr lesen


Aktuell interessant und wichtig

Ihre 114 € für eine bessere Agrarpolitik

58 Milliarden Euro Agrarsubventionen fließen jedes Jahr in die Landwirtschaft. Doch nur ein Bruchteil davon wird für Maßnahmen ausgegeben, von denen Verbraucher, Landwirte und Umwelt gleichermaßen profitieren. Das muss sich jetzt ändern - mit einer Reform der EU-Agrarpolitik!

 

Satelliten-Telemetrie Weißstorch

Verfolgen Sie Weißstörche live! Mit unserem Satelliten-Telemetrie-Projekt über den Weißstorch wollen wir die Zugrouten und Überwinterungsgebiete besser kennenlernen, um ihn dann besser schützen zu können. 

Igel melden leicht gemacht - Per App

Gerade bei den aktuell so warmen Herbsttemperaturen sind derzeit viele Igel in Bayern unterwegs. Sie sind auf der Suche nach Nahrung, um sich genügend Speck für den anstehenden Winterschlaf anzufressen. Ab sofort kann wieder jeder, der einen Igel sieht, egal ob lebendig oder tot, diesen ganz schnell und einfach mit der Smartphone-App „Igel in Bayern“ dem LBV melden.

 


Der LBV vor Ort in Bayerns Regionen

Wir sind flächendeckend in Bayern für den Naturschutz aktiv.

 

Ansprechpartner finden

Termine des LBV